
Bei Grün-Weiss stehen die Zeichen auf Aufbruch. Nach intensiven Gesprächen, zukunftsweisenden Planungen und – wie aus gut informierten Vereinskreisen zu hören ist – mehreren überraschend erfolgreichen Sponsorenterminen, stellt sich der Verein für die kommenden Jahre vollkommen neu auf. Unter dem Leitgedanken „Grün-Weiss 2030 – fit für die Zukunft“ sollen sportlich, organisatorisch und infrastrukturell neue Maßstäbe gesetzt werden. Was bislang nach kühner Vision klang, nimmt nun konkrete Formen an: personelle Veränderungen, millionenschwere Investitionen und ein Vereinsgelände, das künftig selbst größeren Profiklubs Respekt abnötigen dürfte.

Christian Hunke übernimmt die erste Mannschaft
Ein zentrales Element der neuen Ausrichtung ist die personelle Neubesetzung an der Seitenlinie: Christian Hunke wird neuer Trainer der ersten Mannschaft.
Mit diesem Schritt setzt Grün-Weiss auf ein bekanntes Gesicht, das den Verein seit Jahren in unterschiedlichsten Rollen prägt. Um sich voll und ganz auf die neue Aufgabe konzentrieren zu können, hat Christian Hunke in diesem Jahr seine Tätigkeit bei der Altherren-Abteilung abgegeben. Damit ist der Weg frei für die wohl größte Herausforderung seiner bisherigen Laufbahn – und, wie manche bereits munkeln, möglicherweise auch für den Beginn einer ganz großen Trainerkarriere zwischen Westkirchen und der Champions League.
Hunke hat sich durch jahrelange Weiterbildung, große fachliche Neugier und ein feines Gespür für Mannschaftsführung einen hervorragenden Namen gemacht. Besonders hervorzuheben ist dabei auch sein organisatorisches Engagement rund um die jährlich in Westkirchen stattfindende „Kastes Fußballschule“, deren Durchführung er mit viel Herzblut begleitet und ermöglicht. Wer es schafft, Kinder, Eltern, Ehrenamtliche und Bälle gleichzeitig in die richtigen Bahnen zu lenken, der bringt ohne Zweifel auch das Rüstzeug für die erste Mannschaft mit.
Der Verein ist überzeugt, mit Hunke einen Trainer gewonnen zu haben, der moderne Trainingsmethoden, klare Ansprache und den richtigen Blick für das große Ganze miteinander verbindet. Oder, um es mit einer bekannten Fußballweisheit zu sagen: „Das Spiel dauert 90 Minuten, aber Erfolg beginnt lange vorher.“ Genau dort will Grün-Weiss künftig ansetzen – auf dem Trainingsplatz, in der Kabine und im gesamten Umfeld.
Gleichzeitig gilt dem bisherigen Trainerteam ein ausdrücklicher und herzlicher Dank. Mit großem Einsatz, viel Leidenschaft und unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben sie die Mannschaft begleitet, entwickelt und durch viele intensive Wochen geführt. Solche Arbeit ist im Amateurfußball alles andere als selbstverständlich. Grün-Weiss sagt deshalb mit voller Überzeugung: Danke für die gute Zusammenarbeit, für euren Einsatz und für alles, was ihr für den Verein geleistet habt. Denn wie man im Fußball weiß: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel – und ohne ein starkes Fundament gewinnt man keine Zukunft.
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Jörn Conrad wird neuer erster Vorsitzender
Auch im Vorstand stellt Grün-Weiss die Weichen neu. Jörn Conrad wird neuer erster Vorsitzender und soll gemeinsam mit seinem Team die strategische Entwicklung des Vereins in den kommenden Jahren entscheidend mitprägen.
Bevor der Blick nach vorne geht, richtet der Verein zunächst bewusst den Blick zurück: Dem bisherigen Vorstand gilt ein großer Dank für die gute Zusammenarbeit, das verlässliche Engagement und die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren. Wer einen Verein trägt, organisiert, zusammenhält und durch viele kleine und große Herausforderungen begleitet, verdient Anerkennung und Respekt. Grün-Weiss weiß sehr genau, was im Hintergrund geleistet wurde.
Mit Jörn Conrad übernimmt nun ein Mann, der den Verein seit vielen Jahren bestens kennt. Er ist tief in der Vereinsarbeit verwurzelt, bringt Erfahrung, Übersicht und ein feines Gespür für Strukturen mit. Vor allem aber steht er für Verlässlichkeit, Leidenschaft und den Willen, Dinge nicht nur zu verwalten, sondern wirklich weiterzuentwickeln. In Vereinskreisen wird bereits davon gesprochen, dass Conrad und der neue Trainer Christian Hunke ein perfektes Duo bilden: hier der sportliche Taktgeber, dort der strategische Architekt. Oder anders gesagt: einer macht die Kabinenansprache, der andere gleich den Masterplan dazu.
Mit der neuen Führung soll bei Grün-Weiss spürbar mehr Professionalität einziehen. Dazu gehören nicht nur optimierte Abläufe und zukunftsfeste Strukturen, sondern auch ambitionierte sportliche Ziele. So ist geplant, den Kader der ersten Mannschaft punktuell mit erfahrenen Leistungsträgern zu verstärken, ohne dabei die eigene Nachwuchsarbeit aus dem Blick zu verlieren. Im Gegenteil: Die Jugendförderung soll eine noch größere Rolle spielen. Talente aus den eigenen Reihen sollen frühzeitig aufgebaut, gefördert und perspektivisch an höhere Aufgaben herangeführt werden.
Darüber hinaus ist vereinsintern bereits von einem ganzheitlichen Entwicklungskonzept die Rede, das vom Grundlagenbereich bis in den Seniorenbereich reichen soll. Dieses Konzept umfasst unter anderem individuelle Förderpläne, moderne Leistungsdiagnostik, eine erweiterte Videoanalyse, mentale Betreuung, Ernährungsempfehlungen sowie – sofern sich die Planungen weiter konkretisieren – eine interne Scouting-Abteilung mit Zuständigkeitsbereich Münsterland Süd-Ost. Es heißt, dass selbst erste Überlegungen zu einer Spielerbeobachtung per Drohne bereits in einer Ideensammlung festgehalten wurden. Man wolle schließlich nichts dem Zufall überlassen.
Millioneninvestitionen sichern die Zukunft des Vereins
Der vielleicht spektakulärste Teil der neuen Vereinsstrategie betrifft jedoch die Infrastruktur. Durch die Gewinnung mehrerer starker Sponsoren seien, so heißt es aus dem Umfeld des Vereins, Investitionen in Millionenhöhe gesichert. Damit könne Grün-Weiss in eine neue Dimension vorstoßen und das Vereinsgelände umfassend modernisieren.
Bild: Umbaupläne mit Parkplätzen, weitere Spielfeldern und Spa-Zentrum
Geplant ist zunächst der Umbau des Laurenz Mense Sportparks. Neben einer zusätzlichen Tribüne soll auch die Parkplatzinfrastruktur deutlich erweitert werden, um dem erwarteten Zuschauerandrang künftig gerecht zu werden. Schließlich möchte man vermeiden, dass bei Spitzenspielen künftig bereits ab der Ortseinfahrt Einweiser mit Warnwesten und Ferngläsern benötigt werden. Die neue Tribüne soll nicht nur mehr Komfort bieten, sondern auch einen verbesserten Überblick über das Spielgeschehen ermöglichen – in ersten Entwürfen ist sogar von gepolsterten Sitzen, einem verglasten Medienbereich und einem eigenen Bereich für taktische Sofortanalysen die Rede.
Doch damit nicht genug: Auch abseits des Platzes soll professionelles Niveau einziehen. Im Gespräch sind ein modernes Regenerationszentrum, eine Sauna-Landschaft, mehrere Eisbäder, ein Athletik- und Diagnostikbereich, ein Physio-Trakt, ein Ruheraum mit Blick auf Platz eins sowie eine multifunktionale Besprechungslounge, in der künftig sowohl Taktiksitzungen als auch Saisonabschlussfeiern auf höchstem Niveau stattfinden könnten. Wer bislang glaubte, Regeneration ende beim Kasten Wasser und einer Banane, wird bei Grün-Weiss künftig umdenken müssen.
Zusätzlich soll das Außengelände deutlich aufgewertet werden. Angedacht sind unter anderem ein zweiter Kunstrasen-Trainingsbereich, eine überdachte Sprintbahn, ein digital gesteuertes Flutlichtsystem, ein Vereinsboulevard mit Sponsorenwand, ein eigener Fanshop-Pavillon sowie – für besondere Anlässe – ein repräsentativer Empfangsbereich, der bei Bedarf auch für Transferspekulationen, Vertragsverlängerungen und Meisterfotos genutzt werden kann. Nicht ausgeschlossen scheint nach aktuellem Stand sogar ein kleiner Vereinscampus mit Begrünung, Wasserspielen und einer Statue des „unermüdlichen Ehrenamts“.
Ausbau der Turnhalle und neue Perspektiven für alle Abteilungen
Ein weiterer Schwerpunkt der Zukunftsoffensive liegt auf der Hallensituation. Nach vereinsinternen Angaben hat Grün-Weiss die Grundschule von der Stadt Ennigerloh erworben, um die sportliche Entwicklung langfristig abzusichern. Auf den angrenzenden Parzellen sollen nun weitere Turnhallen entstehen, damit der wachsende Bedarf aller Mannschaften und Abteilungen künftig zuverlässig gedeckt werden kann.

Bild: Umbaupläne mit mehreren Stufen
Vor allem die Volleyball- und Tischtennisabteilung, die in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich gearbeitet haben, benötigen zusätzliche Kapazitäten. Aber auch der Turnbereich und weitere Abteilungen sollen von den erweiterten Möglichkeiten profitieren. Gerade in den Wintermonaten und bei schwierigen Witterungsverhältnissen sei es entscheidend, den Sportbetrieb in hoher Qualität aufrechterhalten zu können. Mit dem geplanten Hallenausbau würde Grün-Weiss hier einen gewaltigen Schritt nach vorne machen.
Nach ersten, selbstverständlich noch streng vertraulichen Überlegungen könnte das Hallenzentrum künftig mehrere flexibel nutzbare Spielflächen, einen Gymnastik- und Bewegungsraum, eine Tribüne für Hallenveranstaltungen, separate Athletikzonen, großzügige Lagermöglichkeiten und eine vernetzte Technik für Trainingssteuerung und Livestatistiken enthalten. Es soll sogar Stimmen geben, die bereits von einer beheizbaren Zuschauerloge für besonders spannende Tischtennis-Duelle sowie einer akustisch optimierten Hallensprecherkabine für Volleyball-Heimspiele träumen. Andere halten dagegen und fordern zuerst einen eigenen Massagesesseltrakt für Ehrenamtliche – schließlich müsse man Prioritäten setzen.
Fest steht: Grün-Weiss denkt nicht mehr in einzelnen Spielzeiten, sondern in Generationen. Der Verein will Raum schaffen für Entwicklung, Erfolg und Gemeinschaft – und zwar für alle Abteilungen, vom Nachwuchs bis zu den Routiniers, vom Training unter Flutlicht bis zur Halleneinheit im Januar.
Ein Aufbruch mit Signalwirkung
Mit der neuen sportlichen Leitung, der Neuausrichtung im Vorstand und den gesicherten Millioneninvestitionen beginnt bei Grün-Weiss eine Phase, die schon jetzt als historisch bezeichnet werden darf. Der Verein stellt sich breiter, moderner und ambitionierter auf als je zuvor. Aus guter Jugendarbeit soll gezielte Förderung werden, aus solider Vereinsarbeit eine neue Professionalität, aus einem bewährten Sportgelände ein Zukunftsstandort mit Strahlkraft weit über die Ortsgrenzen hinaus.































