Spannender Volleyballtag in Beckum: Westkirchener Jugend belohnt sich mit starkem 2:1-Sieg
Die Jugendvolleyball-Mannschaft von Grün-Weiß Westkirchen war diesen Samstag zu Gast in Beckum zum ersten Bezirksliga-Auswärtsturnier der Saison. Mit dabei waren diesmal Rike Brandt, Felix Fölling, Paula Fölling, Amelie Heinze, Leah Heinze, Charlotte Konegen, Anna Schemskötter, Malena Walpuski und Henning Wegge.
Gespielt wurde gegen den aktuellen Spitzenreiter DJK Everswinkel sowie gegen den Gastgeber VBC Beckum. Den Auftakt des Turniers bestritten Beckum und Everswinkel. Unsere Mannschaft nutzte die Gelegenheit, sich einen ersten Eindruck der Gegner zu verschaffen. Mit einem deutlichen 2:0-Erfolg unterstrich Everswinkel eindrucksvoll seine aktuelle Tabellenführung in der U16-Midi-Liga.
Knappe Niederlage gegen den Favoriten
Im zweiten Spiel trafen die Grün-Weißen direkt auf den Favoriten aus Everswinkel. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zeigten beide Teams starke Aktionen. Am Ende musste sich Westkirchen jedoch knapp geschlagen geben: 22:25 im ersten Satz, und trotz eines beeindruckenden Comebacks im zweiten Satz reichte es nicht mehr zum Entscheidungssatz – das Spiel endete 0:2.
Nervenkitzel pur gegen Gastgeber Beckum
Doch das Team ließ den Rückschlag nicht lange auf sich sitzen. Nach dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sammelte die Mannschaft neue Energie, rückte die Senger-Trikots zurecht und stellte sich dem Gastgeber Beckum.
Trainer Patrick Heinze erwies dabei ein gutes Händchen: Durch kluge taktische Wechsel gelang es, die Stärken aller Spielerinnen und Spieler optimal zu nutzen – und so ging es tatsächlich in den entscheidenden dritten Satz.
Was folgte, war nichts weniger als ein kleiner Volleyball-Thriller. Beim Seitenwechsel führte Westkirchen knapp mit 8:7, doch keines der Teams gab einen Ball verloren. Die Spannung in der Halle war greifbar – nicht nur bei Mannschaft und Trainerteam, sondern auch bei den mitgereisten Fans. Beim Stand von 14:14 erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Einige Zuschauer stürmten bereits jubelnd aufs Feld, als Westkirchen vermeintlich mit 15:14 gewonnen hatte – doch die Schiedsrichter erinnerten an die Zwei–Punkte–Abstandsregel.
Der Druck lastete nun auf Aufschlägerin Rike Brandt. Doch sie behielt die Nerven: Ihr Aufschlag segelte sicher ins gegnerische Feld, der Aufbau Beckums misslang – und dann brach der Jubel wirklich los. Mit 16:14 im Tie–Break und einem 2:1-Sieg krönte die Westkirchener Mannschaft ihren starken Auftritt.

































